Roadtrip Spanien/Frankreich Teil #3

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Bonjour à tous!

Hammer, wie französisch 😀

Lust auf einen Übernachtungsplatz zwischen hunderten Triathlonläufern und schwarzen Witwen? (Es war wirklich eine schwarze Witwe!…100%! 😉 )

Let´s do it! 😉

Heute gehts von dem beschaulichen Champlitte über Dijon, la Beze, la Souterraine zum Lac de Saint Pardoux.

Nachdem wir die ersten beiden Tage extremen Chillmodus anhatten, was das Fahren angeht (und auch so), musste jetzt mal echt Wegstrecke gut gemacht werden. Tada: 6 Stunden!

Heute lassen wir den süßen Campingplatz hinter uns 😦 Aber es geht weiter in Richtung Atlantik, was unfassbar cool ist 🙂

Mit einem kurzen Stopp in Dijon um Lebensmittel einzukaufen (in einem riesigen Einkaufszentrum)…Außerdem: Ziemlich ungewohnt Weinberge zu sehen, die in der Horizontalen sind! Wer aus Würzburg oder einer ähnlichen geografischen Weinregion kommt, weiß was ich meine! 😉

Als Mitbringsel wollte ich mir eigentlich in einem voll süßen Einrichtungshaus ein Windlicht mitnehmen, ABER wenn man in einem kleinen Golf reist, ist Platz kostbar. Was für ein Wink des Schicksals, dass ich den Laden außerhalb Frankreichs wiedergefunden habe… Windlicht, du und ich…es war Bestimmung! 😀

Ihr habt sie vielleicht schon in meinem letzten DIY gesehen. LOVE

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Können wir kurz über die Supermärkte in Frankreich reden? Die Präsentation und Qualität von Lebenmitteln ist den Franzosen ziemlich wichtig und das spiegeln die Läden auch wieder. Ich liebe gutes Essen und es macht so unendlich mehr Spaß mit guten Lebensmitteln zu kochen und diese zu Essen und wenn diese noch so toll präsentiert werden, dann fängt dieser Prozess schon beim Einkaufen an. Daumen hoch! 🙂

Ich habe leider kein Foto davon gemacht, aber die Felder in Frankreich sind riesig! Und ich meine wirklich riesig. Ich habe noch nie so viele und große Sonnenblumenfelder gesehen. Du kommt dir so klein vor und gleichzeitig so frei, weil du einfach ewig lang durch die Landschaft fährst, dass dein Herz ganz weit wird!

Wenn ich so drüber schreibe, kann ich kaum den Sommer erwarten und wieder den Rucksack zu packen! 🙂

Bei der Durchreise kommt man wirklich durch sehr viele schöne Dörfer und Städte. Aber man muss sich echt zusammen reißen, WEIL das dauert einfach seine Zeit, wenn man immer wieder jede schöne Stelle anschaut. Aber la Beze war einfach so schön und mit einem echten französischen Croissant, Sonnenschein und einem etwas abgerockten Ambiente…wer kann da schon „no!“ sagen? 😉

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Die Pause war nicht wirklich lange, aber hat ausgereicht um sich ein bisschen die Beine zu vertreten. Im unterem Bild, auf der Straßenecke, war der Bäcker mit den Croissants 🙂

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Wenn man einem Roadtrip macht und nicht vorher im Detail plant, wo man jede Nacht schlafen wird (ratet mal welche Variante wir gemacht haben), dann muss man sich spätestens 2 Stunden vor Sonnenuntergang überlegen, wo man schlafen/parken will, falls man nicht das Glück hat einen für Caravan ausgeschriebenen Parkplatz mit Laterne und evtl. Wasser zu finden.

Außerdem will man ja auch eine einigermaßen schöne Gegend zum Übernachten haben und nicht grade unter irgendeiner unheimlichen, zwielichtigen Brücke übernachten.

Nach einigem Rumfahren (manchmal bin ich nicht die beste Navigatorin), haben wir dann einen Caravanparkplatz am Lac de Saint Pardoux gefunden. Wir hatten zuerst überlegt, ob wir auf einer nahen Wiese übernachten sollten, aber mir kam das ein bisschen spanisch vor, weil ich nicht so weit weg von den Toiletten und dem Wasser sein wollte…und den anderen Menschen. „Wildcampen“ ist nicht unbedingt so easy und andere Menschen bedeuten vielleicht nicht vollkommene Privatsphäre, aber dafür mehr Sicherheit.

Hinzu kam, dass überall so Absperrungen aus Plastikband aufgezogen waren. Wir hatten keinen Plan was das war, wollten aber auch nicht zwischen den Bändern parken und haben uns dann doch für den Parkplatz mit Toilette, Wasser und Laterne entschieden.

ZUM GLÜCK, denn wie wir ab 5-6Uhr frühs dank Lautsprecher durchsagen mitbekamen: Hier findet ein Triathlon statt. Klasse. Und wir mitten drin. Und die Bänder waren die Wegweiser für die Teilnehmer. Wäre sicher klasse gewesen, aufzuwachen und Triathleten mit fetten Nummern auf den Trikots schauen dir beim Aufwachen zu ❤ 😀

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Na ja, ist ja nichts passiert. Spannend war auch, dass ich auch tolle Zuschauer beim Zähneputzen im Toilettenhäuschen hatte: europäische schwarze Witwen. Jap! 100% waren es welche! Es gibt sie in Europa und so sehen sie aus:

Wirklich süß…

Jedenfalls, kam dann beim Frühstück wieder der treue Gasherd zum Einsatz und nachdem unsere französischen Caravan-Nachbarn das DIY-Bett mit einem wohlwollenden Daumen nach oben, gelobt hatten, konnte die Reise dann auch weiter gehen. Merci!

Der nächste Etappen-Abschnitt wird so genial! Nur soviel dazu: Ich liebe Dünen. Und diese Düne ist die größte Europas ❤ Good times!

Helen 🙂

 

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