Von Dingen die mich (angeblich) glücklich machen sollten…

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oder eben nicht!

Servus zusammen!

„Wann bist du denn mit dem Studium fertig?“

„Wann du wohl heiratest?“

„Und wann denkst du, wann du mal schwanger wirst?“

„Wann fängst du denn „richtig“ das Arbeiten an?“

 

Diese Fragen höre ich immer mal wieder. Und mittlerweile kann ich nur amüsiert drüber lächeln, weil diese Fragen meistens von Leuten kommen, die keine Rolle in meinem Leben spielen oder eine ziemlich eingeschränkte Sichtweise auf das Leben haben.

Ich bin weder verheiratet, noch habe ich Kinder, noch plane ich welche zu bekommen. Ich arbeite nicht jeden Tag und ja, ich studiere momentan.

Und das ist verdammt gut so!

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Es gibt kein einheitliches Lebenskonzept. Nachdem wir die Grundausbildung/Schulpflicht erfüllt haben, bleibt es uns offen, was wir mit unseren Leben anfangen wollen.

Das ist hart, denn es gibt so Vieles was man im Leben machen kann!

Viele schlagen eine klassische, gradlinige Laufbahn ein. Z.B. Abitur, Studium, zuerst Bachelor dann Master und schon sucht man sich einen Job. Vielleicht ist man schon mit seinem Partner ein paar Jahre zusammen und dann heiratet man eben mit 26 Jahren. Das ist wundervoll, wenn es für die Person so passt!

“Often those that criticise others reveal what he himself lacks.”
― Shannon L. Alder

Anfang zwanzig hatte ich die Vorstellung, dass ich mit 28 Jahren verheiratet, Mutter bin und schon Arbeitserfahrung gesammelt habe. (Lasst uns mal alle herzlich lachen.) Jetzt wo ich diese Jahresmarke überschritten habe, muss ich feststellen, dass das noch gar nicht passiert ist! Beides nicht. Und gar nicht mal so schlimm, weil: Ich bin nicht die einzige im Bunde 😉 Und genau deshalb:

Plane ich es auch nicht. Zumindest nicht mehr! 🙂

Der Logik nach, habe ich immer gedacht, dass ein gradliniger Lebensweg mich nur glücklich machen könnte. Ein Lebensweg den mir die Gesellschaft suggeriert, dass er normal ist und Alles was anders abläuft abnormal ist. Und erfolglos/sinnlos.

Wenn du mir jetzt gern die Frage stellen würdest: Ja aber findest du das denn nicht selbst komisch?

Warum?

Sicherlich kann ein Weg ohne Umwege stressfreier sein. Aber durch Umwege und vor allen Dingen neu entdeckte Wege, habe ich viel mehr gelernt!

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Ich war nie eine Person, die unauffällig durch das System gehuscht ist und wie gesagt, ich habe lange gedacht, dass ich so und so leben muss um mich in der Gesellschaft oder mit mir selbst wohl zu fühlen.

Mittlerweile finde ich wichtiger, dass man sich mit seinen Wünschen und Bedürfnissen auseinander setzt, sie hinterfragt und verfolgt. Denn meiner Ansicht nach liegt darin der Schlüssel zum Glück! Zum ganz persönlichen und nicht zu einem Glück den die Gesellschaft dir drauf drückt.

Vielleicht bin ich in 5 Jahren verheiratet und werde schwanger sein? Ich weiß es nicht! Vielleicht bin ich auf einen Katamaran und segle zu meiner ganz privaten tropischen Insel (was ziemlich schön wäre!). Das kann Alles sein, aber NICHTS muss.

Ich mache mich nicht abhängig von Vorstellungen und Zielen, die mich nicht betreffen.

Wie wäre es mal mit Dingen auf sich zukommen lassen? Fühlt sich an wie ins kalte, tiefe Wasser springen? (Und ich mag kaltes, tiefes Wasser gar nicht!) Stimmt.

Ich bin Jahre lang immer Erwartungen hinterher gesprintet und konnte nie schnell genug am Ziel sein…

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Mittlerweile ist meine Meinung nach das Wichtigste was man verfolgen sollte, seinem Leben einen ganz eigenen Sinn zu geben, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und keinen Stillstand zu haben. 

Einfach mal glücklich zu sein!

Wenn man hinfällt steht man wieder auf! Eine Sackgasse vor dir? Dann einfach wenden! Eine Tür schließt sich? Es öffnet sich eine Neue! 🙂

Planen kann man nur bedingt und ob man mit 21 Jahren heiratet und dann mit 28 Jahren glücklicher ist als z.B. ich…das ist kein absolut sicheres Ereignis.

Es gibt so viele Variablen im Leben! Aber ich bin keine Gleichung und lasse mich auch zu keiner machen.

🙂

Helen

 

 

 

 

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