Kofferbar Teil1

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Ich um euch diese wunderschöne Kofferbar gebührend vorzustellen benötige ich drei Teile. Hier ist Teil 1 😉

Servus zusammen!

Dieses DIY ist was ganz Besonderes! Ich hab es Anfang dieses Jahres gemacht und es ist mein liebstes Projekt bis jetzt…und mein Aufwendigstes. 

An dieser Stelle: Vielen Dank David für deine Tipps, Werkzeuge und Hilfe 🙂

Dieser Koffer lag vergessen auf dem Schrank von meinem Freund. Viel zu schade, dachte ich mir. Und habe ihn mir geschnappt! Sowas lässt mein DIY-Herz nämlich höher schlagen.

Der Koffer besteht aus 4 Bestandteilen: Leder, Holz, Metall und Stoff… Mehr nicht. Er ist handgefertigt und wertig und gehörte dem Opa von einem Freund. Damit zu verreisen gestaltet sich jedoch etwas umständlich. Also was könnte man daraus schönes machen, was trotzdem noch den Charakter/Flair des Koffers bewahrt…Natürlich….EINE KOFFERBAR!

Idealer Weise besteht eine Kofferbar aus einem alten Überseekoffer, da dieser die nötige Stabilität bietet. Das war hier nicht der Fall! Und da fings schon an… Wie soll man diesen Koffer stabil machen? Wie soll ich Regale darein bauen? Und vor allen Dingen…passen da Flaschen und Gläser rein?

Nur ein Bruchteil der Fragen, die ich mir gestellt habe. Zuallererst habe ich noch ein Metallgestell, wo man anscheinenden früher Hosen drüber falten konnte, aus dem Koffer geflext (das seht ihr hier nicht mehr auf dem Foto und leider hab ich dafür kein vorher/nachher Bild). Dabei ist mir der Schleif-Aufsatz abgebrochen und kurz unter meinem Auge entgegen geflogen….Kein Spaß ein Auge beim basteln zu verlieren!!!…ALSO: Schutzbrille!

Dann ging es ans Ausmessen und Rumüberlegen. Glücklicherweise war ein Holzrahmen an den Außenseiten gegeben. Im Baumarkt habe ich dann Holz, Schrauben, Kupferrohre/Kupferwinkel, Holzleisten, Holzwinkel, Plastiknieten, kupferfarbenes Spray, Metallwinkel, Unterlegscheiben, Dübel, Magneten und Holzlasur gekauft. LED-Band mit Steckdosenadapter habe ich im Internet bestellt.

Die Holzleisten habe ich, wie ihr sehen könnt, genutzt um den Koffer seine ehemalige Form zurück zu geben und Stabilität zu geben.

Hinzu kommt, dass 5 Regalböden zugeschnitten wurden. Teilweise etwas unterschiedliche Dicken und pro Seite unterschiedliche Tiefen. Danach wurden die Bretter abgeschliffen (zuerst grob, dann immer feiner…feiner ist am Besten, weil dann die Lasur am Besten aufgenommen wird und es generell schöner aussieht, natürlich.).

Die Regalböden wurden mit Winkeln INNEN befestigt, damit der Koffer von Außen nicht beschädigt wird.

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Vielleicht hört sich das für euch bis jetzt nicht so viel an, aber diese Arbeitsschritte machen ungefähr die Hälfte aus. Bei so einem großen Projekt ist die Vorplanung essentiell. Selbst im Baumarkt habe ich noch umgeplant was ich brauche. Während dessen musste ich auch oft umplanen, obwohl ich Alles mir vorher genau zurecht gelegt hatte. Aber wie ich immer sage: das ist der Spaß dabei! Wenn du nicht auf knifflige Sachen stehst, dann ist so ein Projekt nichts für dich. Punkt! Jedenfalls sollte man sowas nie unterschätzen und sich genug Zeit geben und einplanen…und wenn irgendwann gar nichts mehr geht…geh schlafen! Morgen machst du einfach weiter!

Ich nenne manchmal mein Verhalten bei DIY-Projekten: Binge-DIYen. Ich will es am liebsten PERFEKT und in möglichst KURZER ZEIT fertig machen. Manchmal geht das aber einfach nicht. Da macht das perfektionistisch sein, wenig Spaß. Ich habe mindestens 40Stunden reine handwerkliche Zeit in dieses Projekt gesteckt. Dabei muss man sagen: Ich bin kein Schreiner. Hinzu kommt noch die Zeit mit dem Planen und Einkaufen der Sachen. Die hab ich noch nicht mal dazu gerechnet! Wenn ich mir einen einigermaßen anständigen Lohn hierfür auszahlen sollte, wären das für diesen Koffer 1300€. Und hier bin ich noch großzügig!

Reine Kosten für diesen Koffer sind ca. 250-300€. Und denkt dran: der Lederkoffer war für lau.

Zeitaufwand + Kosten = CRAZY! (also zumindest für mich arme Studentin *bisschen Mitleid*)

Aber wie gesagt: Es ist mein liebstes Projekt. Es sieht einfach ziemlich genial aus und es ist einzigartig. Ich bin  zufrieden 😉

Klick hier für TEIL 2! (Momentan noch nicht freigeschaltet. I´m sorry.)

Helen

 

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