Städtetrip #1: Rom, Italien

Rom Tag 1:
Petersdrom, Engelsburg, Piazza Navona, Pantheon

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Im August war ich für 5 Tage in Rom! Seitdem ich zurück denken kann, wollte ich zumindest einmal nach Rom reisen. Die ewige Stadt zu der alle Straßen führen.
Ich liebe generell alte Städte. Jedes Mal, wenn ich durch eine wirklich alte Stadt laufe, fasziniert mich wie sehr man die Geschichtsträchtigkeit spüren kann. Und südländische Städte finde ich besonders interessant wegen ihrem Baustil und der Atmosphäre die sie verbreiten.

Ich bin mit 4 Freunden nach Rom geflogen und haben in einem Hostel eingecheckt. Ich kann, wenn ihr nicht so viel Geld habt oder ausgeben möchtet, ein Hostel oder Guest House nur empfehlen. Natürlich darf man nicht allzu große Erwartungen stellen. Sauberkeit der Bettwäsche und Handtücher ist natürlich sehr wichtig, aber das das Bad nicht immer so super sauber ist (da ihr es nun mal mit den anderen Gästen teilt), damit müsst ihr klar kommen können. Bei uns ist jeden Morgen eine Putzfrau bekommen und hat das Bad sauber gemacht und den Müll entsorgt, aber leider gibt es Menschen, die haben sehr abweichende Vorstellungen was Sauberkeit und Rücksichtsnahme auf andere angeht…

Vom Flughafen ging es mit einem Shuttlebus zum Bahnhof Termini nach Rom. Wir sind dann zu Fuß bis zu unserem Hostel gelaufen, was vielleicht 15-20 min. gedauert hat. Da es schon Abends war, sind wir nur noch etwas Essen gegangen und relativ zeitlich in unsere Betten gehüpft, weil am nächsten Morgen uns ein Hammerplan erwartet hat.

Wir sind relativ früh aufgestanden (ca.8 Uhr) und sind zu einem Café um die Ecke gelaufen, dass praktischer Weise einen Deal mit unserem Hostel vereinbart hatte, nämlich ein Frühstück in Höhe von 2 Euro. Wir waren dementsprechend überrascht und haben uns über dieses super Schnäppchen gefreut. JEDOCH ist ein italienisches Frühstück ganz anders wie ein deutsches Frühstück. Italiener essen morgens gerne ein süßes Gebäck, z.B. Schokocroissant oder Krapfen/Berliner und dazu wird ein Espresso getrunken. Mhmmmm…

Frühstück

Das war erst mal eine Umstellung, aber dafür war der Kaffee Americano (Espresso mit Wasser gestreckt, da es keinen „normalen“ Kaffee gibt) umso besser.

Unser erster Stopp war der Bahnhof Termini von dem wir zum Petersdom mit der U-Bahn gefahren sind. Lasst euch nicht abschrecken von der langen Schlange vor dem Petersdom. Wenn ihr früh da seid, dann wartet ihr nur max. 10min..Ganz wichtig: Nehmt einen Schal mit und zieht keine knappen Hosen an. Der Petersdom ist und bleibt eine Kirche und da muss man sich passend anziehen, sonst kommt ihr nicht rein. Wir haben lange Kleider angezogen und einen Schal über die Schultern gelegt.

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Der Petersdom ist wirklich sehr beeindruckend und unfassbar mit Details ausgestattet. Man könnte wahrscheinlich ein halbes Leben dort verbringen, ohne dass man eine Sache zweimal anschauen müsste. Um auf die Kuppel zu gelangen muss man 5 Euro zahlen. Ein guter Preis für eine der besten Aussichten über Rom. Ihr müsst nur beachten, dass es SEHR VIELE Treppenstufen sind. Es wird sogar extra darauf hingewiesen, dass Leute die Herzkreislauferkrankungen haben oder nicht körperlich fit sind NICHT den Aufstieg wagen sollten.

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Leider unterschätzen viele Leute diese Warnung und auch bei unserem Aufstieg lag ein Mann zusammengebrochen oben auf der Kuppel. Die Gänge und Treppenstufen sind sehr eng und steil und teilweise muss man sich an Seilen festhalten, weil die Stufen so schmal und verschlungen sind! Ein weiteres Problem ist, dass die Feuchtigkeit vom Wetter und dem Atem der Touristen sich in den Gewölben hält und man dadurch schnell schwitzt und es den Aufstieg erschwert. Aber ist man erstmal oben, ist der Ausblick atemberaubend!

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Nachdem wir wieder auf festen Boden waren, haben wir Mittag gegessen im Restaurant „La Soffitta Renovatio“. Hier haben schon einige berühmte Leute gegessen unteranderem Tom Cruise. Witzig ist, dass alle Berühmtheiten sich auf großen hölzernen Pizzatellern verewigt haben, die an den Wänden des Restaurants hängen. Falls ihr Gluten intolerant seid, ist dieser Ort ebenfalls eine gute Anlaufstelle, da sie zu den besten Restaurants zählen, die sich nach dieser Erkrankung richten! Und die Spagetti Carbonara sind der Hammer!

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Von Petersdom ist der Weg zur Engelsburg nur ein Katzensprung. Und von der Engelbrücke hat mein einen tollen Blick auf den Tiber. Schon faszinierend, dass die alten Römer schon auf diesen Fluss geschaut haben, oder?

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Über die Piazza de Navona gelangt man schnell durch ein paar Gassen zu dem Pantheon. Das Pantheon ist auf jeden Fall beeindruckend mit der großen Kuppel und dem Tempelsäulen. Man fühlt sich wie ins alte Rom zurückversetzt! Leider fand ich das Pantheon innendrin ganz schrecklich. Es ist sehr muffig und dunkel. Die Leute sind sehr laut und schnattern die ganze Zeit herum, damit geht ein bisschen das Ehrfürchtige einer Kirche verloren, finde ich. Ich habe mich sehr an ein Grabmal erinnert gefühlt und konnte mich nicht wirklich entspannen. Trotzdem bin ich froh dort gewesen zu sein, weil die Kuppel mit dem offenen „Auge“ in der Mitte sehr beeindruckend ist.

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Zum Ausklang des Abends sind wir in ein Restaurant direkt neben dem Pantheon gegangen (in der winzigen Seitenstraße „Vicollo della Minerva“). Dieses Restaurant war auch wieder auf Glutenintoleranz spezialisiert. Falls ihr euch fragt, ob wir darauf speziell geachtet haben, ist die Antwort: Ja! Eine Freundin die mit dabei war, verträgt kein Gluten und deshalb haben wir uns danach gerichtet. Aber die meisten Restaurants bieten auch zusätzlich eine „normale“ Speisekarte an.

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Auf den Rückweg sind wir noch bei Giolitti vorbei gelaufen. Auch diese Eisdiele achtet darauf, dass auch Leute mit Glutenintoleranz ohne Sorge vor einer Kontamination, dass Eis bei ihnen genießen können. Abgesehen davon ist das Eis für jedermann super lecker und die Auswahl ist einfach der Wahnsinn. Hinzu kommt, dass es diese „Eisdiele“ schon ewig gibt und sowas finde ich ja generell ganz toll! Ihr solltet, wenn ihr mal in Rom seid, auf jeden Fall mal vorbei schauen.

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Mein geliebter Mont Blanc 🙂

Rom Day 1:

In August I was 5 days in Rome. One of my earliest dreams was so visit Rom: The city all roads lead to. On the first full day we visit the St. Peter´s Basilica, Castel Sant Angelo, Piazza Navona and the Pantheon. It was beautiful and you can feel the flair of this old and graceful city in every step you take!

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