Hochröhner: Tag 3

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3. Tag: 25km; Strecke: Wüstensachen –> Thüringer Rhönhäuschen; Aufstiegshöhenmeter: 595m; Schwierigkeitsgrad: Kann es auch aufhören zu Regnen???

Ich kann euch sagen, es war eine ganz schön schlimme Nacht ohne die man mit viel Humor nicht durch gekommen wäre. Wir hatten unser Zelt zwar Probeaufgebaut jedoch noch nie vorher drin geschlafen. Da es in der Rhön immer kälter als in der Stadt ist, hatte sich in einer halben Stunde Kondenswasser gebildet, was die Innenseite des Zeltes runter lief und im Schlaf auf uns tropfte. Hinzu kommt, dass wir kaum Platz hatten um uns zu bewegen. Das hört sich jetzt war alles sehr umständlich an, ABER hat zu einem ziemlich großen Lachanfall geführt, auf Grund der absolut irrsinnigen Situation. Wenn ihr eingepfercht, in einem kleinen feuchten Zelt, Schulter an Schulter liegt, bringt euch nur Humor weiter, weil ihr in dem Moment eh nichts dran ändern könnt. Also seht es locker, weil jetzt habt ihr eine lustige Erinnerung mehr! 🙂

Von Wüstensachsen mussten wir über einen „Zubringer“ (eine Wanderstrecke, die uns wieder auf unseren Hauptwanderweg führt) auf den Hochröhner zurück finden. Das hat auch ganz gut geklappt, war aber auch ein ziemlich steiler Aufstieg.

Wir mussten erst mal in Richtung schwarzes Moor weiter laufen, was landschaftlich wieder für die Anstrengungen entschädigte. Das Gasthaus am schwarzen Moor ist übrigens richtig gut. Zwar touristisch ziemlich erschlossen und viele Familien kommen dorthin um einen Tagesausflug zu machen, aber genau das bringt einen gutausgebauten Naturlehrpfad mit sich. Wir haben auf den Naturlehrpfad verzichtet, weil bei Regen und schweren Gepäck machen solche Aktionen nur halb so viel Spaß, aber vielleicht fahre ich nochmal mit dem Auto für einen Tag dorthin.

Leider war das Wetter an diesem Tag, wie oben schon erwähnt, ziemlich wechselhaft. Vorbei an der ehemaligen DDR Grenze, fing es auf einmal das Schütten an als geb es kein Morgen mehr. An dieser Stelle der Strecke wurde die Beschilderung auch ziemlich schlecht, so dass wir im strömenden Regen durch den Wald geirrt sind.

Irgendwann haben wir dann doch das Thüringer Rhönhäuschen gefunden, was ich an dieser Stelle ungemein loben will. Es ist war ziemlich „urig“ eingerichtet, aber die Leute sind total nett und hilfsbreit, das Essen wirklich super lecker und das Haus ist sauber! Wenn ihr Vegetarier seid, dann sagt lieber vorher, dass ihr euer Essen lieber nicht in Schweineschmalz zubereitet haben sollt, wenn ihr z.B. am Morgen Rührei essen wollt 😉

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Hochroehner Day #3: distance: 15mi 940.33yd; Wüstensachen –> Thüringer Rhönhäuschen ; uphill altitude difference: 160m, 367m; complexity factor: Please, Rain…STOP!

The next day we hiked in the direction of the “schwarzes Moor” (engl.: black swamp). Unfortunately the weather was unsettled. It rained permanently and the signage of the hiking trail was poorly labelled. In the end we did find our accommodation the “Thüringer Rhönhäuschen”. The food is very good, the landlord is very kind and you will sleep in a clean bed. I recommend sleeping there whenever you go hiking in this area of the Rhoen.

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