Hochröhner: Tag 2

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2.Tag: 18km; Strecke: Kloster Kreuzberg –>Parkplatz Schornhecke; Aufstieghöhenmeter: 704m; Schwierigkeitsgrad gesamt: passt schon!

Nach einer wohl verdienten Nacht war unser Ziel ein Parkplatz. Ja genau! Wir hatten ursprünglich vor am Abend „Wildzucampen“, was ich im Verlauf des Tages als unmöglich heraus stellte.
Wichtig bei einer Wanderung ist, dass man immer genau weiß, wo man sich als nächstes Wasser abfüllen kann, was durchaus schwierig wird nach ein paar Stunden Wanderung. In der Stadt ist man es gewöhnt, dass man einfach in den nächsten Laden geht und sich etwas Erfrischendes kauft. In der Rhön gibt es nicht mal Ansatzweise sowas. 1 Liter ist da Minimum und der ist ziemlich schnell leer getrunken.

Wenn ihr am Ende Lust bekommen solltet, auch mal eine mehrtägige Wandertour zu machen, lasst euch gesagt sein, dass es voll normal ist auch mal durch Kuh- und Eselherden durch laufen zu müssen. Solange Kühe keine Kälber haben und ihr sie nicht provoziert, sollte das auch kein Problem sein. Schwierig wurde es nur bei uns, als wir per Zufall von anderen Wanderern erfuhren, dass das Haus am roten Moor, welches wir uns ausgesucht hatten um Rast zu machen, geschlossen war wegen Umbauarbeiten. Ruft lieber vorher bei den Gaststätten an, wenn möglich, um solche Enttäuschungen zu vermeiden, weil nach einem ganzen Tag Wanderung, keinem Wasser und keinem Proviant mehr, ist die Aussicht auf keine Raststätte unglaublich enttäuschend, glaubt mir!

Gott sei Dank gibt es Karten! Wir haben dann ein bisschen umdisponiert und ein anderes Gasthaus auf einem zumutbaren Umweg gefunden. Es war vielleicht ein Umweg von 4 km Länge, aber die einzige Alternative die wir hatten. Leider war es dort sehr teuer und das Essen war schrecklich, weshalb ich euch auch keinen Link setzen werde.

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Unser angepeiltes Endziel war der Parkplatz Schornhecke. Als „fast“ Wanderneulinge, hatten wir nicht vorher bedacht, dass diese Umgebung in der Rhön ein Sumpfgebiet und dazu noch Naturschutzgebiet ist, was eine Übernachtung im Freien vollkommen unmöglich macht (und dazu noch ziemlich illegal). Wir hatten wirklich enormes Glück, weil wir auf dem Parkplatz zwei Lehrer, die ebenfalls am Wandern waren, getroffen haben und sie uns mit ihrem Auto zu einem Campingplatz in Wüstensachsen gefahren haben. Das war unsere Rettung, da uns sonst eine Übernachtung in einer Wetterschutzhütte geblüht hätte.

Der Campingplatz war auch sehr gepflegt und sauber. Wir waren einfach nur froh eine Nacht an einem sicheren Ort zu übernachten. Ehrlich gesagt war uns Preis/Leistung hier egal, weil alles ansprechender ist, als eine Nacht im Sumpfgebiet ohne Aussicht auf ein Frühstück und eine Dusche.

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Hochroehner Day #2: distance: 11mi 325.04yd; cloister Kreuzberg to parking ground: Schornhecke; uphill altitude difference: 704m; complexity factor: ok so far!

So our plan was to hike from cloister Kreuzberg to the parking ground Schornhecke. We had planned to do random camping in the woods, but we had not considered that the place was to close to the so called “rotes Moor” (engl.: red swamp). When we arrived at the parking ground we realized that the ground was sopping wet and the forest was so scary that we could not imagine to sleep there one single night. We were extremely lucky to meet two guys who drove us to a near by Campingplace. You realize the value of a safe place to camp, when you compare this with a night in a scary, swampy forest.

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